Werbung

Neues auf dieser Homepage

Auf dieser Seite erhaltet ihr einen Überblick über die neusten Beiträge auf unserer Homepage. Welche Artikel zuletzt geändert wurden, könnt ihr in der Liste am rechten Rand entnehmen.



Samstag, der 28. August 2010 Drucken Email
Reiseberichte - Norddeutschland 2010

Heute morgen frühstücken wir noch alle zusammen, bevor wir uns von unseren Freunden verabschieden, um die letzten 180 Kilometer bis nach Hause unter die Räder zu nehmen. Auf Wiedersehen, liebe Freunde,  und vielen Dank für Eure Gastfreundschaft. Wir werden uns wahrscheinlich in drei Wochen schon wiedersehen. Das wurde gestern Abend vereinbart. Erst danach darf unser Wohnmobil in den Winterschlaf gehen.

Gegen 14:00 Uhr treffen wir zuhause ein. Annemarie arbeitet noch, und so nutzen wir die Zeit, um schon einmal die meisten Dinge aus dem Wohnmobil ins Haus zu schaffen. Zuerst werden natürlich unsere beiden vierbeinigen Lieblinge Sissy und Nakos begrüßt. Die zwei haben uns sehr gefehlt. Und es macht den Eindruck wir haben ihnen auch gefehlt.

Und so endet unser diesjähriger Reisebericht. Es war eine erlebnisreiche Reise, die leider nicht nur von gutem Wetter gesegnet war. Dieser August war eher ein herbstlicher Monat. Wie ich schon geschrieben habe, finde ich es ungerecht, dass wir in Baden-Württemberg immer so spät Sommerferien haben. Die Kinder und ich sind uns einig, dass dies für lange Zeit unser letzter Sommerurlaub in deutschen Landen war. Nächstes Jahr geht's auf alle Fälle wieder Richtung Süden. Welches Land, das steht noch nicht fest. Auf jeden Fall aber ein Land mit Sonnengarantie. Die hat man leider in Deutschland im August nicht. Aber das wussten wir schon vor den Ferien und haben uns bewußt darauf eingelassen. Nichtsdestsotrotz sind wir nun froh, wieder in unserem schönen neuen Haus zu sein.

In den nächsten Tagen werde ich wahrscheinlich Teile des Berichtes nochmals aktualisieren, um Fehler zu beseitigen, Formulierungen zu verbessern und GPS-Koordinaten nachzutragen. Ich hoffe, der Bericht hat Euch wieder gefallen und freue mich natürlich, wie immer, über Eure Zuschriften!

Tschüss,
Euer Achim!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. August 2010 um 11:16 Uhr
 
Freitag, der 27. August 2010 Drucken Email
Reiseberichte - Norddeutschland 2010

Nachts um 1 Uhr tobt ein mächtiges Gewitter, das von heftigen Sturmböen begleitet wird. Der Regen trommelt in Sturzbächen auf's Wohnmobildach und auf die Seite, aus der der Sturm gerade peitscht. Bei uns ist alles dicht, also mache ich mir wegen des Wetters keine Sorgen. Ganz anders am Haus direkt vor unserem Stellplatz. Trotz des heftigen Regens laufen hier Menschen im Freien herum. Das Haus ist hell erleuchtet. Als ich durch das Seitenfenster genauer hinschaue, sehe ich, dass hier gerade der Keller ausgepumpt wird. Michaela hatte es gestern schon einmal angedeutet: bei starkem Regen werden bei manchen Häusern die Keller geflutet. Das scheint hier und heute offensichtlich wieder der Fall zu sein.

Irgendwann ist der Spuk jedoch vorbei, und ich kann in Ruhe weiterschlafen. Morgens kaufe ich frische Brötchen und wir frühstücken, bevor wir unseren Gastgebern wieder auf die Pelle rücken. Den Tag verbringen wir mit allem Möglichen: wir suchen zwei Geocaches, mit denen ich die Schnapszahl 1111 gefundener Caches erreiche, wir gehen einkaufen, spielen mit der Wii und unterhalten uns. Letzteres bei einer Flasche F...en bis spät in die Nacht. Es ist mal wieder sehr lustig. Der Abend endet erst, als Fabian gegen 0:30 Uhr von sich aus ins Bett möchte.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. August 2010 um 11:13 Uhr
 
Donnerstag, der 26. August 2010 Drucken Email
Reiseberichte - Norddeutschland 2010

Heute morgen erwache ich von einem Rasenmäher. Die Wiese rund um den Stellplatz wird gemäht. Da das Hinterteil unseres Wohnmobils in den Rasen ragt, wird bis ans Wohnmobil heran gemäht. Ein Blick auf die Uhr: es ist 7:00 Uhr. Kurze Zeit später ist an Weiterschlafen ohnehin nicht mehr zu denken. Direkt hinter uns befindet sich eine Schule und die ersten Schulkinder treffen ein. Ich stehe auf, ziehe mich an und schleiche mich ins Führerhaus. Die Kinder scheinen nichts von dem morgendlichen Lärm mitbekommen zu haben. Ich lasse sie schlafen.

Die Fahrt geht wieder auf die A7. Ich zockle gemütlich dahin. Teilweise ist die Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Wenn die Kinder während der Fahrt noch im Bett liegen, fahre ich ohnehin langsamer und noch vorsichtiger. Zwischendurch halte ich immer wieder einmal, um schnell einen Rastplatz-Cache zu suchen. Irgendwann fahre ich von der Autobahn ab, um gleich darauf mit frischen Brötchen wieder aufzufahren. Gegen 9:30 Uhr halte ich auf einem Parkplatz, um das Frühstück zuzubereiten. Die Beiden liegen noch im Bett und genießen das Geschaukel.

Aufstehen!

Blick vom Aussichtsturm der Raststätte "Taunusblick"

Nach dem Frühstück legen wir eine längere Pause ein, in der ich mich nochmals etwas hinlege. Ich bin heute morgen sehr früh aufgestanden und bin noch müde. Eine halbe Stunde später geht es ans Geschirr abspülen und dann fahren wir weiter. Um 14:00 Uhr wollten wir eigentlich in Viernheim sein. Gegen 15:00 Uhr erreichen wir unser Ziel, die Familie Schröder.

Es gibt ein großes Hallo, man sieht sich viel zu selten. Den restlichen Tag sitzen wir zusammen und unterhalten uns. Am späten Nachmittag fahren Sarah, Fabian, Philip und Simon mit dem Fahrrad Minigolf spielen. In der Zwischenzeit kommt Robert von der Arbeit und es wird ein gemütlicher Abend, den wir leider früher als gewohnt beenden müssen. Schließlich sind in Hessen der Sommerferien schon seit zwei Wochen vorüber. Philip und Simon müssen morgen früh zur Schule. Aber auch für Sarah und Fabian wird es allmählich Zeit, dass sie sich wieder an normale Zeiten gewöhnen. Ihren normalen Tagesrhytmus haben sie in den letzten vier Wochen verloren.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. August 2010 um 07:57 Uhr
 
Mittwoch, der 25. August 2010 Drucken Email
Reiseberichte - Norddeutschland 2010

Wieder einmal weckt mich das auf 8:00 Uhr gestellte iPhone. Ich stehe auf, erledige die Morgentoilette und ziehe mich an. Die Kinder schlafen noch. Zuerst muss ich abwaschen, denn das haben wir seit dem gestrigen Frühstück nicht getan und dies rächt sich heute morgen: keine sauberen Kaffeetassen mehr im Schrank! Nach dem Abwasch setze ich Kaffeewasser auf und decke den Frühstückstisch. Jetzt werfe ich meine Zwei aus dem Bett: "Frühstück ist fertig". Same procedure as every morning. Nach zehnmaliger Wiederholung der Aufforderung rutscht die Bande aus dem Alkoven direkt an den gedeckten Frühstückstisch.

Unser heutiger Schlafplatz bei N52 23.321 E9 41.559

Nach dem Frühstück waschen wir sofort nochmals das das Geschirr ab und machen uns dann auf den Weg zu Sea Life. Es ist nicht weit bis dort hin. Um 9:10 kommen wir an, nur um dort fest zu stellen, das Sea Life erst um 10:00 Uhr öffnet. Meine Lieblinge schnauzen mich an: "Wir hätten eine Stunde länger schlafen können!". Was machen wir nun die eine Stunde? Gott sei Dank habe ich mein iPhone dabei. Die Geocaching App zeigt mir an, dass es im Park auf der anderen Straßenseite einen Cache gibt. Nur widerwillig folgen mir meine zwei Gefährten die 300 Meter bis zum Döschen. Als wir es in den Händen halten, stellen wir fest, dass kein Stift in der Dose ist. Just in diesem Augenblick stapft ein Ex-Muggel daher, der gerade mit seinem neuen iPad seinen ersten Cache sucht. Er leiht uns seinen Kugelschreiber und wir zeigen ihm dafür, wo der Cache versteckt ist.

Sea Life Hannover (N52 23.504 E9 41.937)

Als Sea Life seine Pforten öffnet, kommen unsere Jahreskarten zum ersten Mal zum Einsatz. Wir müssen nichts bezahlen und sind die ersten, die das Aquarium heute betreten dürfen.

Da man nicht blitzen darf, ist es nicht so einfach, unverwackelte Fotos zu bekommen. Ich habe nur meine kleine Ixus dabei

Sarah vor einem der zahlreichen Aquarien

Im großen runden Salzwasserbecken gibt es unter anderem auch Rochen

Fütterung der Fische in dem großen Becken. Die Rochen haben ihr Maul auf der Unterseite. Um zu fressen, schwimmen sie mit geöffnetem Maul dicht über den Grund des Beckens.

Auch Sarah versucht, einige scharfe Aufnahmen als Erinnerung in ihren Knipskasten zu bekommen

Eine Muräne

Der berühmte Tunnel unter dem 300.000 Liter Meerwasseraquarium

Es gibt viel zu sehen!

Nemo ist auch hier

Piranhas

Außer Fischen gibt es unter der Kuppel auch einen tropischen Urwald

Gegen Mittag verlassen wir Sea Life wieder. Drei Stunden waren wir drin und haben uns jeden Fisch mindestens drei Mal angeschaut. Es ist schön, das mal gesehen zu haben. Jeden Tag müsste ich aber nicht hinein.

Wir starten das Wohnmobil und machen uns wieder auf den Weg. Das Navi ist jetzt auf Viernheim programmiert. Dort wohnen unsere Freunde, die wir besuchen wollen und müssen. Sarah besteht nämlich darauf. Warum, das darf ich hier nicht schreiben. Ist auch egal - jedenfalls versucht uns das Navi durch die Stadt Hannover, Richtung A7 zu führen und mir bleibt nichts anderes übrig, als die Ansagen des Navis konsequent zu ignorieren um der grünen Umweltzone auszuweichen. Wenigstens ist hier eine Umweltzonen-Umleitung ausgeschildert. So erreichen wir die Autobahn, ohne gegen idiotische Gesetze verstoßen zu haben. Ab jetzt geht es mal mit 100 und mal mit 80 km/h dahin. Die A7 ist eine echte Holperpiste, die wegen des schlechten Zustandes teilweise auf 80 km/h begrenzt ist.

Am Rastzplatz Hildesheim bleibe ich stehen, um zwei Dinge zu erledigen: erstens möchte ich mich bei unseren Freunden per Email anmelden und zweitens suche ich Caches entlang der Route heraus, die direkt an der Autobahn liegen und uns ein paar Pausen verschaffen. Der erste Cache befindet sich in knapp 100 Kilometer Entfernung auf einem Parkplatz. Und weiter geht die Fahrt. Nach kurzer Zeit trifft die Email mit der Antwort unserer Freunde ein. Man erwartet uns morgen Mittag. Das triff sich gut: wir haben noch knapp 400 Kilometer vor uns. Die können wir nun ganz gemütlich unter die Räder nehmen. Ich habe eine Idee. Während wir so dahon rollen, lasse ich mir vom Navi anzeigen, wo sich ein Spaßbad direkt an der Strecke befindet. In Göttigen gibt es das Badeparadies Eiswiese. Auch wenn der Name nicht gerade einladend klingt, erweitere ich unsere Route um diese Station.

In Göttingen angekommen, stellen wir das Wohnmobil nahe des Badetempels ab, packen unsere Badesachen zusammen (darin sind wir schon routiniert) und machen uns auf ins Bad. 15 Euro für drei Stunden ist angesichts des gut ausgestatteten Bades kein überhöhter Preis, was man vom Parkplatz nicht behaupten kann. Wohnmobile müssen auf dem ausgewiesenen Wohnmobil-Parkplatz des Bades parken. Parkgebühr für 24 Stunden: 9€. Mindestparkgebühr: ebenfalls 9€. Hallo? Wir wollen nur baden, nicht schlafen. Deshalb steht unser Wohnmobil nun im nahegelegenen Wohngebiet an der Straße.

Das Bad ist schön, verfügt über zwei Rutschen, hat diverste Erlebniseinrichtungen, wie zum Beispiel einen Springbrunnen, Massagedüsen, und einen Strömungskanal. Die Wassertemperatur ist mit 30°C noch wärmer als in Soltau. Die drei Stunden sind im Nullkommanichts vorüber und wir duschen noch ausgiebig, bevor wir zum Wohnmobil zurück kehren.

Badeparadies Eiswiese (N51 31.362 E9 55.808)

Es ist nun kurz vor 20:00 Uhr und meine beiden haben einen Riesenhunger. Döner wäre jetzt angesagt, meint Fabian. Sarah ist der gleichen Meinung. Also gut: der nächste Döner-Imbiss an der Strecke ist unserer. Dumm nur, dass wir auf der Weiterfahrt keinen Döner mehr finden. Wir finden gar nichts mehr. Ruckzuck sind wir wieder auf der Autobahn. Wir haben noch Fleisch im Kühlschrank. Ich biete an, auf dem nächsten Parkplatz anzuhalten und etwas Warmes zum Essen zu kochen. Da komme ich bei meinen beiden Mitreisenden aber an die Falschen! Ich habe Döner versprochen (hab ich???), und jetzt wollen sie Döner! Ok, Ich verlasse die Autobahn bei Hedemünden wieder und folge der Umleitungsstrecke U78. Irgendwann wird die Straße schon an einem Döner-Imbis vorüber führen. Tatsächlich, die nächste größere Stadt, Hannoversch Münden, wie sich später herausstellt, verfügt über einen türkischen Grillimbiss. Ich quetsche das Wohnmobil auf den viel zu schmalen Parkstreifen und will gerade mit den Kindern den türkischen Grill betreten, als auf der Straße ein Mercedes anhält, und der Fahrer mir zuruft, es wäre besser, wenn ich den Rückspiegel auf der Fahrerseite einklappen würde. Gute Idee! Ich mache, was mir geraden wurde. Der Fahrer rangiert seinen Mercedes auf die Fahrbahnseite, steigt aus, kommt auf mich zu und meint, dass er mich kennen würde. Ich sei doch Achim Kaluza. Gerade erst heute Mittag hätte er unseren Bericht gelesen und wüsste, was wir bis jetzt unternommen hätten. In Griechenland seien wir auch schon einmal aneinander vorbei gefahren. Ich bin relativ platt. Die Welt ist doch ein Dorf. Wir bekommen noch ein paar Tipps, wo wir übernachten könnten und was wir morgen anschauen könnten und dann verabschieden wir uns wieder. Seinen Namen habe ich mir gemerkt, wir werden nach dem Urlaub bestimmt nochmals Email-Kontakt haben.

Die Kinder sind begeistert und erzählen mir später noch mehrfach, dass ich ihrem Protest zu vedanken hätte, dass wir doch noch Döner gesucht hätten und wir nur deshalb den netten Mann kennen gelernt hätten. Die Döner sind auch nicht schlecht. Wir essen sie auf einem nahe gelegenen Wohnmobil-Stellplatz (N51 25.005 E9 39.687). Ob es der ist, der uns empfohlen wurde, weiß ich nicht, aber es ist der nächstgelegene nach unserer POI-Datenbank. Hier essen wir zu Abend und gehen dann schlafen. Das heisst, die Kinder gehen schlafen. Ich habe noch meinen heutigen Bericht abzuliefern.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 25. August 2010 um 22:16 Uhr
 
Dienstag, der 24. August 2010 Drucken Email
Reiseberichte - Norddeutschland 2010

Sarah kommt um acht Uhr ganz aufgeregt zu mir ins Bett gehüpft. "Papa, Papa! Schau mal aus dem Fenster! Die Sonne scheint!". Tatsächlich haben wir heute einen etwas windigen, und teilweise bewölkten aber traumhaft schönen Tag vor uns. Heute nutzen wir den ganzen Tag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr voll aus und können alle Attraktionen mehrfach fahren. Von den Fahrgeschäften im Maya-Tal halten wir uns, bis auf Breakdance, fern. Fabian fährt aber heute auch fast alle Achterbahnen mit uns. Sarah und mich schickt er jeweils als Dummies vor, um danach Sarah zu befragen, wie es ihr gefallen hat. Sarah ist natürlich immer begeistert, sodass Fabian jeweils bei der zweiten Fahrt mit dabei ist. Hinterher ist er immer sehr stolz, seinen inneren Schweinehund besiegt zu haben. Nur auf den Kolossos, die größte Holzachterbahn der Welt, traut er sich nicht.

Eingang des Heideparks

Die Schweizer Bobbahn

Sarah und Fabian in der Achterbahn "Limit"

"Limit" am Ausgang eines Loopings

Die Achterbahn "Bigloop"

Das Ding hat Sarah und mir gestern den Rest gegeben

Und danach war Fabian so schlecht

"Kolossos" die größte Holzachterbahn der Welt. Im Guinnes-Buch der Rekorde eingetragen

Nass werden wir heute nur durch gewisse Attraktionen, wie zum Beispiel Rafting...

... oder die "ToPiLauLa-Schlacht", wo sich die Matrosen der Schiffe und die Landratten gegenseitig mit Wasserkanonen beschießen

Blick über den See und die 35m hohe Freiheitsstatue

Die Aufführung "Der Schatz der Maya" am Ufer des Sees

Mit Stepptanz-Einlagen...

... und Artistik

Anschließender Fototermin mit den Stars

Es gibt auch Attraktionen, die ich alleine machen muss

Die Kinder fahren derweil lieber mit dem kleinen Bruder "Screamy"

Die zweite Show dieses Tages. Diesmal in der Bucht der Piraten. Der Piraten-Käpt'n hat verdammte Ähnlichkeit mit Jack Sparrow aus "Fluch der Karibik", findet ihr nicht?

Auch wieder mit akrobatischen Einlagen

Blick auf die Piraten-Showbühne von der Hochbahn aus

Sarah und Fabian in der Schiffschaukel

Und hoch die Arme!

Sarah chauffiert mich noch eine Runde im Oldtimer spazieren

Am Abend, als wir den Park müde und abgekämft verlassen, sind wir uns einig: einen dritten Tag brauchen wir hier nicht mehr. Lieber schauen wir uns morgen Sea Life in Hannover an. Also fahren wir noch etwas einkaufen, holen bei McDonnalds ein paar Hamburger fürs Abendessen und rollen dann über die A7 nach Hannover.

Dort stellen wir fest, dass Sea Life in einer Umweltzone liegt, die nur noch grüne Plaketten zulässt. Direkt am Rand der Umweltzone befindet sich aber ein Wohnmobilparkplatz. Dort stellen wir uns für die heutige Nacht hin. Zum Sea Life können wir morgen auch laufen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 24. August 2010 um 21:43 Uhr
 
Montag, der 23. August 2010 Drucken Email
Reiseberichte - Norddeutschland 2010

Schon in der Nacht hat es fast durchgängig geregnet. Ab und zu hat das Prasseln aufs Wohnmobildach mal kurz aufgehört, um gleich darauf verstärkt wieder einzusetzen. So ist es auch noch morgens um 8:00 Uhr, als der Wecker in meinem iPhone losgeht. Heute ist Heidepark angesagt, aber das Wetter sieht gar nicht danach aus. Ich befrage verschiedene Wetter-Apps auf dem iPhoine nach Regenradar und Wetteraussichten. Alle sind der einhelligen Meinung, dass das Wetter heute nur Starkregen vorsieht. Na Klasse! Wenn Engel reisen...

Nachdem wir gefrühstückt haben, ich muss die Kinder heute fast dazu zwingen, ziehen wir Regenjacken an und machen uns auf den Weg. Im Augenblick nieselt es nur. Was für ein Segen! Wir müssen erst unsere bereits gekauften Tickets holen. Auf den Tickets steht, dass man sie heute noch gegen die Merlin Jahreskarte tauschen kann. Ich hatte mich nach dem Kauf der Dreitages-Karten bereits geärgert, dass ich nicht gleich das nur unwesentlich teurere Jahresticket gekauft habe. Ich habe jetzt also noch die Möglichkeit dazu. Über den Tausch werde ich heute nachdenken.

Fabian will sich im Park gleich von uns trennen, da er unbedingt alle Sachen gleichzeitig machen möchte und nicht weiß, wo er anfangen soll. Wir vereinbaren, über SMS-Nachrichten in Kontakt zu bleiben. Sarah bleibt beimir. Wir suchen uns Attraktionen aus, die möglichst überdacht sind. Trotzdem sind wir schon bald recht naß. Zum Trocknen setzen wir uns sogar in die für kleine Kinder gedachte "Hallo Spencer!"-Show. Aber als die zuende ist, geht draußen gerade ein Wolkenbruch nieder. Ich schicke Fabian eine SMS, dass wir zum Wohnmobil zurück gehen. Wir brauchen Regenschirme.

Vermummte Sarah

Am Ausgang treffen wir Fabian. Er ist bereits patschnass und muss sich komplett umziehen. Dabei sind wir noch keine 2 Std. im Park! Bewaffnet mit Regenschirmen ziehen wir wieder los. Jetzt trennt sich Sarah von uns und Fabian geht mit mir. Aber die meisten Attraktionen schrecken ihn ab. Ich fahre diverse Achterbahnen, Fabian wartet draußen. Er lässt sich nur auf die abgeschwächten Attraktionen ein.

Fabian

So stark ist der Regen zeitweise

Wir fahren mit dem Mississipi-Dampfer, weil der über ein Dach verfügt

Gegen Mittag lässt der Regen nach. Als wir uns am Nachmittag alle im Maya-Tal wieder treffen und uns mit Pommes und Cola stärken, machen wir danach den Fehler, einige der Extreme-Attraktionen auszuprobieren. Schließlich ist uns so schlecht, dass wir den Park bereits um 16:30 Uhr verlassen müssen - gerade rechtzeitig vor dem nächsten großen Regen.

Die Kinder im Screamy, dem kleinen Bruder von Sream, dem Gyro-Drop-Tower

Die Kinder sind fertig

Fabian leidet besonders. Er will zurück zum Wohnmobil, um sich hinzulegen. Es geht ihm wirklich schlecht!

Zuvor hole ich mir aber noch die Merlin-Jahreskarte. Ich habe mir das reiflich überlegt. Zur Merlin-Gruppe gehören auch die Lego-Parks, Sea Life, Madame Tussaut in Berlin und diverse andere Attraktionen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Und ich weiß auch nicht, ob wir tatsächlich die drei bereits bezahlten Tage hier bleiben werden.

Zurück beim Wohnmobil fallen wir alle in unsere Betten und schlafen erstmal eine Stunde. Um 18:00 Uhr, als der Park schließt, kommt mal kurz die Sonne hervor, aber nur. um gleich darauf wieder hinter schwarzen Wolken zu verschwinden.

Auch Papa braucht eine Auszeit

Später kochen wir noch Spaghetti und schauen uns einen Film auf DVD an. Heute schreibe ich jedoch nichts mehr. Mir ist immer noch nicht so richtig gut. Die Wirbelei war wohl doch etwas zu viel für mich. Mit dem Alter hat das wohl nichts zu tun, denn den Kindern geht es nicht besser. Morgen fahren wir nichts rundes mehr, so deren einhelliges Fazit.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 24. August 2010 um 21:14 Uhr
 
Sonntag, der 22. August 2010 Drucken Email
Reiseberichte - Norddeutschland 2010

Um 7:30 Uhr wache ich bereits auf. Fabian ist auch wach und tapst gerade aufs Klo. Ich sagen ihm, dass wir heute um 8:00 Uhr aufstehen müssen, weil wir um 9:00 Uhr in den Barfußpark gehen und vorher noch frühstücken wollen. Normalerweise ist es ja nicht so einfach, die zwei morgens aus dem Bett zu kriegen. Aber heute ist das kein Problem. Die Aussicht darauf, heute morgen die ersten im Barfußpark zu sein, treibt beide schnell aus dem Bett. Heute gibt's auch frische Brötchen. Als der Bäcker kurz nach acht auf den Platz kommt, stehe ich schon mit dem Geld bereit. Das Kaffeewasser kocht auch bereits.

Punkt 9:00 Uhr stehen wir vor dem Eingang des Barfußparks. Wir sind tatsächlich die ersten die den Park betreten, und so haben wir den ganzen Park für uns alleine.

Sarah und Fabian am Eingang des Barfußparks von Egestorf

Kneipp-Erlebnis

Über Glasscherben laufen. Die Glasscherben werden allerdings am Eingang als Edelsteine verkauft.

Xylophon

Balancieren...

... und nochmals balancieren

Durch Sumpf waten

Über eine wackelige Holzbalkenbrücke über den Bach

Ein Insektenhotel (aber ohne Gäste)

Relaxen und der Stille lauschen (in der Nähe ist der Parkwächter dabei, mittels motorbetriebenem Monsterfön die Wege zu säubern)

Weitsprung. Sarah und Fabian springen genauso weit, wie ein Hase. Daher die langen Ohren.

Balancieren. Diesmal über ein Seil. Das ist gar nicht so einfach. Irgendwann schiebe ich die Beiden weiter zur nächsten Station. Ich möchte hier nicht noch einen Verletzten aufsammeln müssen.

Hypnose

So sehen unsere Füße inzwischen aus!

Aber die Waterei durch allen möglichen Schmodder geht noch weiter!

Es gibt auch saubere Stationen!

Nach anderthalb Stunden haben wir alle Stationen des Parks absolviert und stehen wieder am Ausgang des Parks. Hier kann man sich die Füße waschen. So richtig sauber bekommt man die Füße aber auch mit den hier ausliegenden Wurzelbürsten nicht mehr.

Die Situation erinnert mich an Griechenland 1999. Damals hatte die dreijährige Sarahauch versucht, ihrem zweijährigen Bruder die Füße zu waschen. Dabei schimpfte sie: "Das ist so schlimm, das geht gar nicht mehr ab!"

Wir kehren zum Wohnmobil zurück. Eigentlich würde ich jetzt gerne noch ein paar Caches suchen. Dazu muss ich eine Pocket Query auf Geocaching.com erstellen, die gefundenen Caches der Umgebung herunterladen und auf auf mein GPS Gerät übertragen. Aber so sehr ich auch suche, ich kann das GPS Gerät nicht finden. Krampfhaft überlege ich, wann ich das Garmin GPSmap 60CS zuletzt in der Hand gehabt hatte. Das muss bei dem Cache "Parkmaus" gewesen sein, den wir vor zwei Tagen auf der Fahrt gefunden hatten. Eine Befürchtung keimt in mir auf. Ich werde das Gerät doch nicht etwa beim loggen auf dem Motorroller liegen gelassen haben? Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mit dem Cache-Zettel zum Wohnmobil gelaufen bin, um auf dem Sitz des Motorrollers meinen Logeintrag zu schreiben. Dabei könnte ich das GPS Gerät neben mir auf der Sitzbank abgelegt haben und es nach dem erneuten Verstecken des Caches womöglich dort vergessen haben. Dann ist es wahrscheinlich endgültig weg. Ich habe aber meine Adresse in dem Gerät hinterlegt. Vielleicht gibt es ja einen ehrlichen Finder. Sicherheitshalber schreibe ich noch alle Geocacher, die den Cache nach uns gefunden haben, per E-Mail an, und frage sie, ob sie ein GPS Gerät gefunden haben. Nach wenigen Minuten kommt schon der erste Antwort: das wäre ja mal ein toller Fund gewesen. Nein, leider nichts gefunden.

Wir werden selbst nochmals zu diesem Cache zurückkehren. Wir räumen das Wohnmobil auf, leeren noch unsere Toilette an der Entsorgungsstation des Platzes, und machen uns dann auf den Weg zurück zum Cache "Parkmaus". Dort angekommen suche ich nochmals intensiv die gesamte Umgebung ab, aber, wie bereits erwartet, erfolglos. Nun gut, dann ist das Gerät halt weg. Vielleicht taucht es auch noch beim Ausräumen des Wohnmobils am Ende des Urlaubs auf. Meine Hoffnung ist allerdings gering. Beruhigend ist nur, dass ich schon lange ein neues Gerät kaufen wollte, diese Anschaffung aber vor mir hergeschoben habe. So ist wenigstens kein neues Gerät, sondern nur das Alte verloren gegangen. Ein Grund mehr, vielleicht nach dem Urlaub wirklich über eine Neuanschaffung nach zu denken.

Hier hatte ich das GPS Gerät das letzte Mal bewußt in der Hand

Wir nehmen die Fahrt nach Soltau wieder auf. Es sind noch 35 Kilometer zu fahren. Dort angekommen, schauen wir uns zuerst den Parkplatz beim Heidepark an. Es scheint relativ wenig los zu sein. Der riesige Wohnmobil-Parkplatz ist nur schwach belegt. Ich hätte mit mehr Andrang gerechnet.

Da es allerdings erst Mittag ist, wollen wir noch nicht beim Heidepark stehen bleiben. Stattdessen fahren wir zum nahe gelegenen McDonald's, um dort ein paar Hambuger zu verdrücken. Wenn die Küche kalt bleibt, sparen wir uns einen Abwasch, so die nachvollziehbare Argumentation der Kinder. Nach dem Essen stelle ich das Wohnmobil bei der Soltau Therme, dem hiesigen Hallenbad ab. Hier gibt es einen großen und kostenlosen Parkplatz, der auch für unsere fahrbare Burg genügend Platz bietet. Ich möchte noch ein paar Caches in Soltau einzusammeln. Die Kinder wollen mich natürlich nicht begleiten. Sie wollen jetzt Nintendo spielen. Sieben Caches benötige ich noch, damit ich auf die Zahl 1100 gefundener Caches komme. Da mein GPS Gerät weg ist, muss das iPhone herhalten.

Froschteich mit Cache

Nach dem ich, zwei Stunden später mein Soll erfüllt habe, und der Akku des iPhones leer ist, kehre ich zum Wohnmobil zurück, und fordere die Kinder auf, ihre Badesachen zusammen zu packen. Wir werden jetzt in die Soltau Therme gehen und noch 3 Stunden baden. Die Kinder freuen sich, und so verbringen wir drei angenehme Stunden in diesem nicht gerade spektakulären aber schön warmen Hallenbad. Die Wassertemperatur beträgt immerhin 27°C. Das ist doch einiges mehr, als wir gestern in dem Naturbad hatten.

In der Therme hatte ich den Fotoapperat nicht dabei. Deshalb noch ein Andenkenfoto von irgendetwas, das an die Therme erinnert.

Gegen 20:00 Uhr verlassen wir das Bad und fahren jetzt auf den Parkplatz des Heideparks. Für die Kinder wird es bald Zeit zum Schlafen. Sie sind schon ganz aufgeregt. Morgen Früh um 8:00 Uhr werden sie wahrscheinlich freiwillig aus dem Bett springen.

Der Wohnmobilstellplatz am Heidepark heute Abend. Die wenigen Wohnmobile versuchen sich gleichmäßig über die Fläche zu verteilen.

Ich muss noch Reisebericht schreiben. Während ich das Netbook auspacke, beginnt Regen auf das Wohnmobildach zu trommeln. Heute Nacht darf es von mir aus regnen. Aber hoffentlich ist der Regen morgen früh vorüber!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 22. August 2010 um 22:37 Uhr
 
Samstag, der 21. August 2010 Drucken Email
Reiseberichte - Norddeutschland 2010

Nachdem ich heute morgen bis 2:00 Uhr Reisebericht geschrieben hatte, komme ich jetzt erst um 10:00 Uhr aus den Federn. Um 8:00 Uhr war der Bäcker auf dem Platz, aber den haben wir offensichtlich nicht gehört. Egal, wir haben ja noch Brötchen von gestern.

Nach dem Frühstück fahre ich mit dem Roller noch ein paar Lebensmittel einkaufen. Danach packen wir unsere Badesachen ein und begeben uns zum Naturerlebnisbad. Am Eingang zum Bad ist die Wassertemperatur angeschrieben: 19°C! Das ist ja kälter, als an der Ostsee! Na ja, egal.

Das Naturbad besteht aus einem Betonbecken mit teilweise Kiesstrand. Das Wasser ist wahrscheinlich nicht gechlort. Wir bbringen den ganzen Tag hier zu. Die Kinder baden immer wieder und auch ich traue mich ein paarmal kurz ins Wasser. Am Abend wird hier eine Band spielen und ein Mitternachtsbaden stattfinden. Wir möchten allerdings nochmals ein Lagerfeuer anzünden und Würstchen am Stock braten.

Das Natur-Erlebnisbad

Fabian macht das kalte Wasser nichts aus

Frechdachs auf der Rutsche

Graziöser Sturz ins Wasser

Das machen wir gegen 18:00 Uhr auch. Heute sammeln wir mehr Holz und so haben wir bald ein herrlich großes Lagerfeuer.

Unser Lagerfeuer

Sarah droht mir mit ihrem Wurststock. Warum denn nur? Ich darf etwas bestimmtes nicht fotografieren!

Als es dämmert, ziehen wir uns ins Wohnmobil zurück. Heute schreibe ich meinen Bericht früher. Vielleicht höre ich dann morgen früh den Bäcker.

Als ich mit Schreiben fertig bin, setze ich mich noch etwas zu unseren Wohnmobilnachbarn, die wiederum bereits mit ihren Nachbarn zusammensitzen. Unten im Naturbad spielt mittlerweile die Band und an Schlafen ist für mich noch nicht zu denken. Unsere Nachbarn, sie kommen aus Solingen, haben ihr Wohnmobil erst seit einer Woche. Das andere Paar hat ihr Wohnmobil auch noch nicht lange. Und so werde ich aufgefordert, etwas von meinen Erfahrungen mit dem Wohnmobil weiterzugeben. Es ist ein lustiger Abend. Ich empfehle den Neulingen für ihre Fragen die Mobile Freiheit. Vielleicht kommen wir ja über dieses Forum wieder zusammen. Um 1 Uhr gehen wir schlafen. Morgen früh um 8:00 Uhr ist die Nacht vorüber.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 22. August 2010 um 20:19 Uhr
 
Freitag, der 20. August 2010 Drucken Email
Reiseberichte - Norddeutschland 2010

Ich habe mit den Wecker auf 8:30 Uhr gestellt. Aber ich brauche ihn nicht. Zum Einen ist es nicht besonders ruhig, auf unserem Stellplatz am Hafen, aber zum Anderen hört man um das Wohnmobil schon seit dem frühen Morgen eindeutiges Geklappere. Da wird etwas aufgebaut. Eigentlich war mir das klar: welcher Grund könnte sonst vorliegen, dass wir nur bis 9:00 Uhr hier stehen dürfen? Ich stehe also bereits um kurz nach 7:00 Uhr auf und mache mich für die Abfahrt fertig. Bevor ich losfahre, laufe ich einmal um unser Wohnmobil. Nach dem, was ich gestern in unmittelbarer Nähe des Hafens gesehen habe, würde es mich nicht wubdern, wenn hier in der Nacht die Wohnmobile mit Grafitti dekoriert würden. Es ist aber alles in Ordnung. Die Kinder schlafen noch tief und fest, als ich vom Platz rolle. Ich habe das Navi auf einen Stellplatz an der Elbe eingestellt. Nicht, dass ich dort hin wollte, aber ich möchte erst einmal aus dem Stadtkern von Hamburg herausfahren und dann in Ruhe frühstücken.

Unterwegs kaufe ich frische Brötchen und finde dann, unweit von Jork, einen Stellplatz direkt am Deich der Nebenelbe. Jetzt mache ich erst einmal Frühstück, wecke dann die Kinder, die überhaupt nicht mitbekommen haben, dass wir gefahren sind und sich wundern, dass wir nicht mehr im Hamburger Hafen stehen.

Unser augenblicklicher Aufenthaltsort

Wir lassen den Tag gemütlich angehen. Nach dem Frühstück sitzen wir zusammen und beraten, wie wir die nächsten Tage verbringen wollen. In Bremerhaven findet dieses Wochenende ein Seglerfest statt, aber unser ich habe auch den Heidepark Soltau als Ziel im Visier. Bremerhaven und Soltau wäre allerdings ein erheblicher Umweg. Außerdem geben mir die Kinder zu verstehen, dass sie keine Lust haben, schon wieder Segelschiffe zu bewundern. Ich weiß allerdings, wie ich den beiden eine große Freude machen kann. Im Internet erkundige ich mich den Heidepark Soltau und buche dann online drei Tage Freizeitpark. Als Termin legen wir Montag bis Mittwoch fest, den, so unsere Vermutung, am Wochenende wird dort sehr viel los sein. Ab Montag werden die Warteschlangen vor den Attraktionen nicht mehr ganz so lang sein. Jetzt sind meine Beiden begeistert. Trotzdem kann ich sie nicht davon überzeugen, mit mir eine kleine Radtour an der Elbe entlang zu unternehmen. Also gut: dann fahre ich eben alleine. Ich habe mir ein paar Caches der Umgebung auf mein GPS Gerät geladen und mache mich mit dem Fahrrad auf den Weg.

Annemarie

Diese schöne Windmühle ist jetzt ein Restaurant

An dieser Kirche in Jork liegt einer der 10 Caches

Ein Königreich für ein Gasthaus!

Blick über die Elbe zum Airbus-Werk

Blick in eine Werft, in der gerade ein Schiff zusammengeschweißt wird

Als ich am frühen Nachmittag zum Wohnmobil zurück komme, bin ich 30 km geradelt und habe zehn Caches gefunden. Die Kinder, so scheint es, haben sich in der Zwischenzeit keinen Millimeter bewegt. Obwohl den ganzen Tag die Sonne scheint hat, waren Sie nicht einen Schritt vor dem Wohnmobil. Ich lade das Fahrrad sein, mache das Wohnmobil startklar, dann fahren wir los. Wir müssen heute noch etwas einkaufen, denn in den letzten Tagen haben wir unseren Kühlschrank ziemlich geplündert. Fabian bleibt, wie immer, im Wohnmobil, während Sarah, auch wie immer, mich beim Einkaufen begleitet. Danach fahren wir gemütlich Richtung Soltau. Ich habe mir vorgenommen, für diese Strecke zwei Tage zu brauchen und unterwegs noch ein paar Caches zu suchen, aber am frühen Abend haben wir bereits über die Hälfte der Strecke hinter uns gebracht. Ich möchte allerdings nicht bereits heute Abend vor den Toren des Heideparks stehen, deswegen biege ich irgendwann von der errechneten Strecke ab. An einem Wanderparkplatz bleiben wir stehen, und informieren uns anhand der dort angebrachten Wanderkarte, wo es in der Nähe einen Grillplatz gibt. Sarah und ich haben wohlweislich heute Grillwürste eingekauft. Wir finden einen Grillplatz auf dem Plan, an dem auch das Pictogramm eines Wohnmobil zu sehen ist. Mit Hilfe der App Google Maps zu übertragen wir die Koordinaten auf das iPhone und lassen uns dann davon die 20 km bis zum Zielort führen.

Unterwegs gesehen. Im kleiner Schift steht darunter: "Außer am 17. Mai, da spukt der Hausherr selber"

Die Sonne geht bereits unter, als wir den gebührenpflichtigen Stellplatz im Wald erreichen. Der Platz wird von einem freundlichen Wärter betreut, der 6€ pro Tag kassiert und uns erklärt, dass es hier auch ein Naturfreibad gibt. Das ist für morgen genau das Richtige. Es soll morgen sehr warm werden. Auch einen alten Grillplatz gibt es, wir dürfen ihn benutzen.

Wir sammeln Holz, machen ein schönes Lagerfeuer und grillen dann unsere Würstchen. Als wir gegen 22:00 Uhr ins Wohnmobil zurückkehren, dauert es keine 15 Minuten, bis die beiden im Alkoven liegen und schlafen. Ich habe allerdings noch lange zu tun, denn ich muss den bericht für zwei Tage schreiben und aus über 800 Bildern einge schöne Fotos für den Bericht heraussuchen.

Ein letzter Blick auf unsere schöne Glut...

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 21. August 2010 um 00:49 Uhr
 
Weitere Beiträge...